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13. Mai 2026
7 Min. Lesezeit

Wie aus hunderten Absagen eine Mission wurde

Wie aus hunderten Absagen eine Mission wurde

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Ich habe den Frust und die Verzweiflung bis heute nicht vergessen. Die ganzen generischen Absagen und das Ghosting waren hart. 9 Monate Jobsuche, 200 Bewerbungen und trotzdem nur 10 Gespräche. Kein wirklich vernünftiges Angebot. Naja, immerhin 2 unterdurchschnittliche. „Besser als nichts“ - dachte ich mir und hab das bessere Angebot angenommen.

Zwar akzeptierte ich die Situation, jedoch dachte ich mir: Wofür habe ich mich insgesamt über 15 Jahre abgeracktert? Erst das Abi, dann das Studium und dann 3 Jahre anspruchsvolle Jobs gemacht für 1% Rückmeldung. Ich hab Qualifikationen gesammelt und es hieß immer „die sind gut für dich“, „keine Angst, jemand wie du bekommt auf jeden Fall einen krassen Job“. Irgendwann fragte ich mich bloß, ob ich nach all den Bewerbungen immer noch irgendetwas grundlegend falsch mache. Mit jeder neuen Bewerbung kam eine neue insgeheime Hoffnung auf eine positive Rückmeldung. Nur um dann jedes Mal aufs Neue wieder enttäuscht zu werden. Dabei hab ich mir doch extra die Stellen rausgesucht, von denen ich dachte „Okay, den Job kann ich echt gut machen. Ich erfülle alle gelisteten Anforderungen. Ich muss bei den Bewerbungen ja noch nicht einmal irgendwelche Skills vortäuschen oder rumlügen“....

Der Schmerz saß tief. Ich habe mir wirklich nur noch gewünscht, dass der Jobmarkt einfach fairer wäre und ich als Person mit meinen Talenten irgendwann gesehen werde.

no idea

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Durch die ganzen Rückschläge habe ich aber auch echt 'ne Menge gelernt. Als ein paar Freunde von mir etwas später auf Jobsuche gewesen sind, wollte ich ihnen mein hart erarbeitetes Wissen weitergeben. Viele Regeln für gute Lebensläufe sind generisch, deshalb kann man das gut automatisieren. Wenn ich das dabei einmal gut dokumentiere, habe ich in Zukunft ja auch vielleicht etwas davon. Während der Umsetzung habe ich sogar noch ein paar neue Sachen gelernt. Früher dachte ich immer, man braucht nur eine gute Struktur und ein schönes Design. Dann hat man schon gute Chancen.

laugh

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Falsch gedacht! Ich hab gelernt, dass es noch zwei andere, sehr wichtige Dinge gibt, die ich die ganze Zeit über gar nicht bedacht hatte:

  1. Man sollte seinen Lebenslauf jedes Mal perfekt auf die Stelle anpassen, auf die man sich bewirbt.

    Warum? Naja, da draußen gibt es viel Konkurrenz. Wenn ein potenzieller Konkurrent das macht, dann ist er dir einen Schritt voraus. Jede Bewerbung ist eine einmalige Chance, sich irgendwo zu präsentieren. Nach dem Verschicken kommt die Firma nicht noch mal und fragt „Hans Müller und du, ihr schreibt beide, dass ihr Projektmanagement könnt. Bei ihm steht allerdings, dass er das zu 85 von 100% kann. Wie gut kannst du das denn? Ich kann das bei dir leider nicht rauslesen.“. Nein, es wird sofort entschieden. Ohne Rückfragen.

  2. Man sollte seine Unterlagen auch für die Algorithmen optimieren. Sonst sortiert Software einen aus, bevor überhaupt jemand merkt, was man drauf hat.

    So gut wie jede größere Firma lässt Lebensläufe zuerst von Maschinen auslesen. Dabei werden sie gegen die Jobbeschreibungen gehalten und bewertet. Dass sich die HR nur auf diese Scores stützt und automatische Absagen verschickt, ist eigentlich nicht legal. Naja, wenn du jetzt 1000 Bewerbungen hast, ein paar mit nem Score 90/100 und ein paar mit 15/100 oder so, würdest du Zeit in die niedrigen Bewertungen investieren, wenn die Zeit begrenzt ist und du die Besten raussuchen musst? Ich nicht. Ich würde kurz das Nötigste erfüllen, eventuell den Lebenslauf als gelesen markieren, und weiter.

Aber auch die beiden Punkte kann man relativ easy umgehen, wenn man weiß wie. Ist wirklich jedes Mal dasselbe. Manuell ist das aber gar nicht so einfach mit der Maschinenlesbarkeit. Deshalb hab ich auch das automatisiert.

automation

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Jedes Mal einen neuen Lebenslauf schreiben zu müssen fuckt irgendwann auch ab. 200 Lebensläufe managen, Dateien über Dateien. Naja, gut sortiert kann man eigentlich immer wieder alte Versionen recyclen. Jobbeschreibungen sind ja fast so generisch wie die Absagen, die sie verschicken. So ist die „Meine CVs“-Übersicht entstanden.

KI ist derzeit in aller Munde, aber irgendwie bekommt das nicht wirklich coole Designs in Dokumenten hin. Glaub mir, ich habs versucht auf Google Docs und Word. Was rauskam, sah scheußlich aus. Damit hätte ich mich selbst nicht eingestellt.

Reject

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Ich liebe Gadgets, vor allem im Tech-Bereich und setze mich deshalb täglich mit den neusten Trends auseinander, weshalb ich auch genau weiß, wie man gutes Design und KI-Funktionalitäten zusammenführen kann.

Das für eine einzige Person mit ein paar Lebensläufen zu machen, ist allerdings den ganzen Aufwand nicht wirklich wert. Sehr technisch, viel programmieren, Schnittstellen zwischen verschiedenen Quellen zusammenfügen, vorgefertigte, gut verallgemeinerte Prompts entwickeln und und und. Einmal richtig implementiert, verschwindet das alles im Hintergrund und die Oberfläche bleibt schön aufgeräumt und ordentlich. Für mich allein würde sich der ganze Aufwand aber nicht auszahlen. Ein Glück, dass ich das Ganze nicht nur für mich, sondern auch für meine Freunde aufsetze. Es wird sicherlich immer mal wieder jemanden geben, der auf Jobsuche ist. Und in dem Moment weiß er dann hoffentlich, dass ...

got your back

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Ist insgesamt echt nice geworden. Bis jetzt hat mir jeder, der es genutzt hat, positives Feedback gegeben. "Man merkt echt bei jedem Feature, dass du dir echt Gedanken gemacht hast", "Echt hammer, wie einfach das ist, danke". Erst heute kam ein Freund zu mir und meinte, er hatte es selbst seiner Ex-Freundin empfohlen. Die fand es scheinbar auch klasse. So etwas zu hören treibt mich immer weiter an.

Jetzt haben wir keine Ausreden mehr Bewerbungen aufzuschieben. Mit CV Canvas brauchen wir für eine Bewerbung maximal noch 5 Minuten. 3 Bewerbungen pro Tag sind damit schon deutlich realistischer.

No Excuses

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Damit sind der Bewerbungsfrust bzw. die Angst vor Absagen hoffentlich kein allzu starker Grund mehr, um nicht nach einem neuen Job zu schauen. Egal ob wir im aktuellen Job mal unglücklich sein sollten oder gar ohne Job dastehen. Das geht jetzt ja immerhin deutlich leichter. Nächstes Mal sind es hoffentlich keine 300 Bewerbungen. Vielleicht nur 70, bis ein gutes Angebot kommt. Der Jobmarkt ist ja nach wie vor beschissen. Mit CV Canvas erhöhen wir aber unsere Geschwindigkeit, Qualität und Sichtbarkeit.

ready

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Ich hoffe, ihr in eurem neuen Job so viel Liebe findet, wie ich hier für euch reingesteckt habe. Die Welt ist nicht immer fair, aber mit CV Canvas hoffentlich ein Stück fairer als zuvor.

bright future

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